Am Montag, den 25. August, kam es in den späten Nachmittagsstunden auf dem Gelände eines Logistikunternehmens im Hamburger Stadtteil Veddel zu einem Großbrand mit mehreren Explosionen. Dichter Rauch war bereits aus großer Entfernung sichtbar, während die genaue Lage und das Ausmaß des Schadens zunächst unklar blieben.
Kurz darauf wurde der Fachberater in die Führungs- und Einsatzleitung (FEL) alarmiert. Bereits in der ersten Lageeinschätzung zeichnete sich ab, dass es sich um ein komplexes Schadensereignis größeren Umfangs handelt. Die Einsatzleitung forderte daher weitere spezialisierte Einheiten zur Unterstützung an.
Um 19:58 Uhr erfolgte die Alarmierung unserer Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N). Der Auftrag lautete, die Einsatzstelle im Einsatzabschnitt „West“ auszuleuchten, um die Arbeiten der Feuerwehr und weiterer Hilfskräfte in der zunehmend einsetzenden Dunkelheit sicherzustellen. Hierzu wurden beide Lichtmastanhänger der Fachgruppe eingesetzt. Aufgrund der weiterhin unklaren Lageentwicklung sowie wiederholter Detonationen auf dem Gelände war besondere Vorsicht geboten. Zudem stellte die starke Rauchentwicklung eine besondere Herausforderung dar, die in enger Abstimmung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr fortlaufend neu bewertet wurde.
Neben den eingesetzten Kräften unserer FGr. N wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes auch alle weiteren FGr. N in Hamburg sowie zusätzliche Einheiten anderer Fachgruppen mobilisiert.
Unsere Fachgruppe Nordversorgung und Notinstandsetzung blieb bis in die späten Nachtstunden im Einsatz um die Ausleuchtung des Einsatzortes sicherzustellen.

