Am 13. November führte die DB InfraGo ihre jährliche Notfallübung im Bahnhof Eidelstedt durch. Wir waren mit beiden Bergungsgruppen der zwei Technischen Zügen sowie die Fachgruppe Nordversorgung und Notinstandsetzung vertreten.
Im ersten Übungsszenario kam es in einem Intercity-Zug zu einem technischen Defekt, der einen Brand mit starker Rauchentwicklung auslöste. Nachdem die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht hatte, unterstützten wir die anschließende Personensuche im verrauchten Zugbereich. Aufgrund der weiterhin hohen Rauchkonzentration kamen dabei die Atemschutzgeräte zum Einsatz.
Ein zweites Szenario befasste sich mit einem simulierten Stromunfall auf dem Dach des Zuges. Hier wurde die Rettung einer verunfallten Person mithilfe von PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) sowie über eine schiefe Ebene beübt. Die Fachgruppe Nordversorgung und Notinstandsetzung war für das fachgerechte Ausleuchten der Einsatzstelle verantwortlich, stellte einen kleinen Verpflegungsbereich und unterstützte ebenfalls bei der Rettung auf dem Zugdach.
Neben den praktischen Übungen bot der Tag reichlich Gelegenheit zum Austausch zwischen den beteiligten Organisationen.
Die Übung zeigte erneut, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Parteien ist und wie wertvoll regelmäßiges Training für einen reibungslosen Ablauf im realen Einsatz ist.

