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Nachtübung der Jugendgruppe

In der Nacht vom 22. auf den 23. November meisterten wir eine herausfordernde und spannende Nachtübung, die uns und unsere Fähigkeiten auf die Probe stellte.

 

Folgendes Übungsszenario erwartete die Jugendgruppe… Der Bunker Wedel unter dem Johann-Rist-Gymnasium ist Deutschlands größtes unterirdisches ehemaliges Hilfskrankenhaus. In dieser Nacht kam es während Renovierungsarbeiten zu einem Unfall, bei dem unter anderem Personen verletzt und eingeschlossen wurden. In der Folge erfolgte die Alarmierung unserer Einsatzkräfte.

Die Aufgabe bestand darin, unter widrigsten Bedingungen die vermissten und verletzten Personen zu lokalisieren und zu retten. Unsere Junghelfer:innen, aufgeteilt in zwei Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung, arbeiteten Hand in Hand, um die komplexen Aufgaben zu bewältigen.

Eine der größten Herausforderungen war ein 6 Meter hoher Schacht, der überwunden werden musste. Hier kamen unsere speziellen technischen Geräte sowie das Können und der Teamgeist der Junghelfer:innen zum Einsatz. Die Gänge des Bunkers waren teils stark vernebelt, was die Orientierung und das Arbeiten zusätzlich erschwerte. Mit Atemschutzgeräten und gezielter Kommunikation konnte diese Hürde erfolgreich gemeistert werden. Um in die Tiefen der Bunkeranlage vorzudringen, war zudem ein Mauerdurchbruch notwendig. Zusätzlich waren Türen verriegelt, die es aufzubrechen galt, um Zugang zu den eingeschlossenen Personen zu erhalten.

Nach intensiver Arbeit gelang es uns, alle vermissten Personen zu retten. Erschöpft, aber mit einem Gefühl der Zufriedenheit und Müdigkeit kehrten wir in den Ortsverband zurück.

Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die diese Übung möglich gemacht haben, sowie dem Tatendrang der Junghelfer:innen.


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